Gremien

Die Pfarrgemeinderäte (PGR) in der bisherigen Form sind Geschichte.

Im Bistum Dresden-Meißen fanden im Rahmen des pastoralen Erkundungsprozesses in den letzten Jahren strukturelle Veränderungen statt: mehrere Pfarreien wurden zu größeren Einheiten zusammengeschlossen. Nun vereinigen sich im Normalfall unter dem Dach einer Pfarrei mehrere Ortsgemeinden.
In den Gemeinden vor Ort werden Gremien gewählt, die für die Gestaltung des pastoralen Lebens vor Ort Verantwortung tragen. Sie heißen Ortskirchenräte. Aus den Ortskirchenräten werden jeweils einige Personen in den Pfarreirat entsandt. Der Pfarreirat hat den Überblick über das Geschehen in der gesamten Pfarrei. Auf dem Gebiet einer Pfarrei befinden sich oft kirchliche Einrichtungen, Institutionen und Gemeinschaften – sogenannte kirchliche Orte. Vertreterinnen und Vertreter dieser kirchlichen Orte können in die Gremien berufen werden, um ihre Sichtweise in den Pfarrei- oder Ortskirchenrat einzubringen. Das Gremium, welches die wirtschaftlichen Belange der Pfarrei im Blick hat, heißt ab 2020 Kirchenvorstand. Der Kirchenvorstand ist durch eine Person im Pfarreirat vertreten.
In Pfarreien, in denen es keine Ortskirchenräte gibt, wird der Pfarreirat direkt gewählt.

Am 14./15.November 2020 fanden die Wahlen der Ortskirchenräte und der Kirchenvorstände statt.

Wahlergebnisse Kirchenvorstand

Am 1. April 2021 werden gewählte Kirchenvorstände ihre Arbeit in den Pfarreien des Bistums Dresden-Meißen aufnehmen und die bisherigen Kirchenräte ablösen. Zu den wichtigsten Aufgaben der künftigen Kirchenvorstände zählen dabei die Vermögensverwaltung – mit Verantwortung für den Haushalt, das Vermögen und die Immobilien einer Pfarrei – sowie allgemeine Leitungsaufgaben. Dadurch sollen die Pfarrer entlastet werden und gleichzeitig mehr Zeit und Kraft für die Seelsorge und pastorale Arbeit haben.