Wie jedes Jahr trafen sich die Kinder aus unseren Gemeinden in der 1. Woche der Sommerferien, um zusammen zu singen, zu basteln, zu spielen und um neue Dinge zu erfahren.Das diesjährige Thema lautete: “Gott find ich gut“. So bastelten die Kinder Detektivkoffer und ihre eigenen Ausweise um Spuren von Gott in – und außerhalb der Kirche zu finden.Am Dienstag kamen die Kinder aus der evangelischen Grundschule Langburkersdorf zu Besuch. Mit ihnen gingen ca. 30 Kinder aus unseren Gemeinden zu Kaleb (Kooperativ mit allen arbeiten, um Leben ehrfürchtig zu bewahren; ist die erste Lebensrechtsbewegung in den neuen Bundesländern und wurde im Jahre 1990 von aktiven Christen in Leipzig gegründet ).Am Donnerstag folgte dann der Gegenbesuch und RKW-Kinder besuchten die Grundschüler aus Langburkersdorf. Gestärkt durch Essen und Trinken ging es weiter zur Sohländer Sternwarte. Hier erfuhren die Kinder etwas über die Sterne und Planeten unseres Sonnensystems.Am letzten Tag der RKW-Woche besuchte Pfarrer Neumann aus Bad Schandau die RKW-ler und zelebrierte mit ihnen eine Hl. Messe. Nach dem Mittagessen folgte dann „Die Nacht der 1000 Überraschungen”, wobei jedes Kind eine kleine Schauspieleinlage vorführte.Ein Dank gilt Herrn Diakon Klose, Frau Maly und allen jugendlichen Helfern für die Organisation, sowie den Küchenfrauen für ein täglich leckeres Essen!Ihre Wurzeln liegen in der Zeit der DDR zwischen 1955 und 1960. Sie entsprangen der Tatsache, dass der Kindergartenbesuch der dreijährigen Kinder eine Selbstverständlichkeit war. Dies war bedingt durch die hohe Berufstätigkeit der Mütter.In der gesamten DDR gab es aber neben dem flächendeckenden Angebot staatlicher Kindergärten nur wenige christliche. Genau 11 (und bis 1989 kam nicht ein einziger dazu) katholische Kindergärten wurden unterhalten, in denen bei der Erziehung der Kinder religiöse und kirchliche Anliegen zum Tragen kommen durften.Deshalb stellten die Verantwortungsträger in den Diözesen Überlegungen an, wie man Kinder dieses Alters durch frohes Spiel in religiös geprägte Gemeinschaften der Pfarrgemeinde einführen könnte.Um den Eindruck zu vermeiden, dass die katholische Kirche ein Konkurrenzunternehmen zur Kindertagesstätte aufzubauen versucht, galt es deutlich die Andersartigkeit des Anliegens zum Ausdruck zu bringen. Das Ergebnis hieß: Frohe Herrgottstunde.Im Jahr 1960 etablierte sich auch in unserer Gemeinde die Frohe Herrgottstunde, die bis heute noch ihre Berechtigung hat. Seit dieser Zeit wurde in unserer Gemeinde die Frohe Herrgottstunde abgehalten.Heute treffen sich ca. 12 Kinder im Vorschulalter an einem Tag in der Woche im Pfarrhaus. Am Nachmittag kommen noch einmal genauso viele Schulkinder in die Räume der Pfarrei. Wir sind eine frohe und lebendige Gruppe, die für alle Kinder offen ist. Das Kirchenjahr ist die Richtschnur für unser gemeinsames Tun. Bei Entdeckungsreisen in unserer näheren Umgebung entdecken und erspüren wir das Leben und Gottes Schöpfung, die für uns eine Gabe Gottes ist. Diakon St.Klose54. Aktion Dreikönigssingen 2012„Erfüll mit deiner Gnade, Herr Jesu, dieses Haus.Tod, Krankheit, Seelenschaden, Brand, Unglück treib hinaus.Lass hier den Frieden grünen, verbanne Zank und Streit,dass wir dir fröhlich dienen jetzt und in Ewigkeit. Amen.“Mit diesem Haussegen machte sich am 30.12.2011 die erste der insgesamt drei Sternsingergruppenauf den Weg. Zurückgekehrt ist sie mit dem beachtlichen Ergebnis von € 326,50. Ein herzliches„Vergelt’s Gott“ allen freudigen Gebern! Wie immer kommt der Erlös dem Kindermissionswerk „DieSternsinger"– der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder – zu Gute, das die Arbeitvon Ordensschwestern und -brüdern, von Priestern und Laien, von Entwicklungshelfern undFreiwilligen, die sich allesamt für Not leidende Kinder einsetzen, in mehr als einhundert Ländernunterstützt.Ich bedanke mich bei Jonathan, Emanuel, Ricardo und Frau Adler für die freundliche Unterstützung,und besonders bei Familie Steglich/Thetmann für das wiederum vorzügliche Mittagessen.Die zweite Gruppe mit Frau Dürr und Frau Rasche war am07.01.2012 in Stolpen, Altstadt, Wilschdorf, Rennersdorf,Neudörfel, Polenz, Krumhermsdorf (dort schneite es stark),Rathewalde, Lauterbach und Langenwolmsdorf unterwegs. Bei Frau Teuber in Rathewalde fand bei Tee, Schnittchen undsauren Bohnen (diese sind bei den Kindern immer heiß begehrt)eine Mittagspause von 13.30 bis 14.30 Uhr statt. Auf Einladung vom 'Goldenen Apfel' in Langenwolmsdorf war beiKaffee, Kakao und Kuchen dann der Abschluss. Das Ergebniswar dieses Jahr sehr gut: € 475,00. Es wurden 28 Familienbesucht. Vergelt´s Gott allen Spendern! Veronika Bukethal